im Dritten Reich
Laut Joachim Scholtyseck7, einem unabhängigen Historiker, gehörten Günther Quandt, ein bedeutender Aktionär von BMW, und seine Söhne Herbert und Harald (deren Mutter in zweiter Ehe Joseph Goebbels heiratete) "zum NS-Regime". Während des Zweiten Weltkriegs hat BMW mehr als 50.000 Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Konzentrationslager ausgebeutet, auch im Lager Allach, manchmal bis zum Tod. In seiner Ende September 2011 veröffentlichten Untersuchung beschreibt der Historiker Günther Quandt als "skrupellosen Unternehmer" und belegt die unmoralische Herkunft seines immensen Vermögens, das insbesondere aus der Plünderung jüdischer Unternehmer resultiert. BMW beteiligt sich zusammen mit elf anderen deutschen Konzernen an einem Entschädigungsfonds für Opfer von Zwangsarbeit im Nationalsozialismus8, der 1999 mit zehn Milliarden DM9 dotiert wurde.

Im November 2007 präsentiert der Norddeutsche Rundfunk den Film Das Schweigen der Quandts. Der Film zeigt Hunderte von Häftlingen, die nach ihrem Dienst in der Quandt-Batteriefabrik in Hannover-Stöcken arbeitsunfähig waren und in einer Filiale des KZ Neuengamme untergebracht waren. Sie wurden nach Gardelegen deportiert und in der Isenschnibbe-Scheune ermordet.

Zwischen 1939 und 1943 entwickelte BMW das Strahltriebwerk BMW 003, das als weltweit erster moderner Turbojet mit Axialverdichter und Ringverbrennungsstufe gilt.

Hauptartikel: BMW Flugmotorenbau.
Nach dem Krieg
1945 wurde die Münchner Fabrik fast vollständig zerstört und die Eisenacher Fabrik in Thüringen von den Sowjets besetzt. Sie zerstören die Fabriken und greifen auf die Technologie von BMW zurück, der Münchner Sitz wird von den Briten wegen Kriegsschäden "ausgeraubt "10. 1948 musste sich das Unternehmen mit der Produktion von Motorrädern sowie Haushalts- und Elektrogeräten zufrieden geben6. 1950 wird der Automobilsektor seinerseits mit der Veröffentlichung einer großen Limousine den 501. Zu teuer und fast unanständig in einem Deutschland, das immer wieder seine Trümmer räumt, wird es eine vertrauliche Sendung kennenlernen10.

1952 wurde das in der DDR ansässige Eisenacher Unternehmen verstaatlicht. Bis dahin hatte das Münchner Werk noch nie Autos produziert. 1952 begann die Produktion von Autos mit Modellen, die neben ihrem direkten Konkurrenten, dem deutschen Mercedes-Benz, blass waren. Zu dieser Zeit produzierte BMW sowohl einen Achtzylinder (den 502) als auch Isetta, ein kleines Stadtfahrzeug mit italienischer Rivolt-ISO-Lizenz, das mit einem Einzylinder-Viertakt aus einer Motorrad-Baureihe der damaligen Zeit ausgestattet war und mehr als 150 Fahrzeuge verkaufte 000 Exemplare10. Die hohen Produktionskosten belasten BMW jedoch etwas mehr. Im Jahr 1959 bot die Produktion des 700 dem Unternehmen einen Aufschub am Rande des Bankrotts.